Warum du isst, obwohl du es eigentlich nicht willst – und wie du wieder frei wirst

 Kennst du das, dass du manchmal isst, obwohl du keinen Hunger hast? Das du zu Süßigkeiten greift, obwohl du es eigentlich nicht willst- und dich danach fragst: Wie ist das jetzt eigentlich passiert? 

Es passiert, bevor du es merkst

Kennst du diese Momente, wo es einfach so passiert? Wo du irgendwie nicht anders kannst? Wo es passiert, ohne das du es wirklich mitbekommst?

Und erst danach merkst du: Schitt, es ist schon wieder passiert.

Du hast gegessen obwohl du gar nicht wolltest, Du hast die Tüte geleert, bist in ein altes Muster gefallen, das du nicht mehr wolltest.

Und dann kommt Frust. Vielleicht Wut. Vielleicht verurteilst du dich/bist du hart zu dir. Verständlich – denn es ärgert dich.

Aber was, wenn das Scheitern gar nicht an dir liegt?

Es liegt nicht daran, dass du zu wenig Disziplin hast

Die meisten Frauen, die zu mir kommen, haben schon alles probiert. Sie wissen, was sie tun sollten. Sie verstehen es im Kopf. Und trotzdem passiert es immer wieder.

Das Frustierende daran ist nicht das Essen selbst – es ist das Nicht-Verstehen. Warum kann ich es einfach nicht lassen? Warum klappt es nicht?

Die Antwort ist: weil es nicht im Kopf entsteht. Und sich deshalb auch nicht im Kopf lösen lässt.

Hinter diesen Momenten – dem Griff zur Schokolade, dem „jetzt ist eh schon egal“, dem Essen ohne Hunger – stecken unbewusste Muster. Muster, die das Nervensystem irgendwann gelernt hat, weil sie in einem Moment geholfen haben. Und die seitdem einfach… laufen. Automatisch. Ohne dein Zutun.

Was wirklich hilft: früher wahrnehmen

Oft nehmen wir das Muster erst wahr, wenn es schon passiert ist. Wenn der Riegel schon gegessen ist. Wenn wir uns schon schlecht fühlen.

Aber: In dem Moment, wo du anfängst, dein Bewusstsein hinzulenken – wirst du merken, dass du es irgendwann wahrnimmst, während es passiert. Und mit der Zeit immer ein kleines bisschen früher.

Und das ist der Schlüssel.

Denn meistens gibt es kleine Vorboten. Ein leises Kribbeln. Ein Zug. Ein ganz feines Signal, das das Muster ankündigt – bevor es läuft.

Und darum geht es.

Eine kleine Übung für diese Woche

Beobachte die Momente, wo das Muster passiert – ohne sie zu bewerten, ohne etwas zu ändern.

Einfach nur: bemerken.

Mit der Zeit wirst du es früher wahrnehmen. Irgendwann so früh, dass du innehalten kannst. Einen tiefen Atemzug nehmen.

Und das ist der Moment, in dem du plötzlich frei bist. Wo du wählen kannst – bewusst, und ohne Kampf.

Was danach kommt

Dieses Bewusstsein ist der erste Schritt. Aber die Muster selbst – warum das Nervensystem so reagiert, was bei dir persönlich die Auslöser sind, was wirklich dahintersteckt – das ist das, was wir gemeinsam in der Begleitung anschauen. Individuell. Ohne Plan von der Stange.

Wenn du merkst, dass das dein Thema ist, und du dir wünschst, das wirklich zu verstehen und aufzulösen – dann ist ein kostenloses Vorgespräch der nächste Schritt.

Hey. ich bin Andrea,

staatl. gepr. Diätassistentin und tiefenpsychologische Beraterin. Ich begleite Frauen dabei, nachhaltig abzunehmen – indem wir anschauen, was wirklich dahintersteckt.

 

Mehr dazu auf:

www.andreahintze.de

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